Dr. Jan Gogoll

Jan Gogoll ist Verhaltensökonom und Ethiker am Bayerischen Forschungsinstitut für Digitale Transformation (bidt). Zuvor war er an der Technischen Universität München am Lehrstuhl für Wirtschaftsethik und Teil der Nachwuchsforschungsgruppe „Ethik der Digitalisierung“. Er arbeitet an Themen wie dem autonomen Fahren, ethischer Softwareentwicklung, Spieltheorie und Experimenten.

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Severin Kacianka, Dipl.-Ing.

Severin Kacianka ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Software&Systems Engineering an der Technischen Universität München. Zuvor studierte er an der Universität Klagenfurt Informatik. Er promoviert zum Thema „Accountability in Cyber-Physical Systems“ und bschäftigt sich in diesem Kontext mit (teil-)autonomen Fahrzeugen wie Autos und Drohnen.

Niina Zuber, M.A.

Niina Zuber ist Ethikerin am Bayerischen Forschungsinstitut für Digitale Transformation (bidt). Sie war Research Consultant bei der Cognostics AG (Start-Up im Bereich Softwaredevelopment). Sie beschäftigt sich mit den Themen der anwendungsorientierten Rationalitätstheorie, des ethischen Softwaredesigns und der normativen Konzeption von Plattformen zur digitalen Bürgerbeteiligung. Bevor sie zum bidt wechselte war sie lange Jahre an der LMU München und am Zentrum Digitalisierung Bayern (Z.DB) tätig.

Projektleitung

Prof. Alexander Pretschner ist Ordinarius für Software&Systems Engineering an der Technischen Universität München, Gründungsdirektor des Bayerischen Forschungsinstituts für Digitale Transformation und wissenschaftlicher Direktor von fortiss, dem Forschungsinstitut des Freistaats Bayern für software-intensive Systeme und Services. Vorher Studium der Informatik an der RWTH Aachen und der University of Kansas, Promotion an der TU München, PostDoc an der ETH Zürich, Gruppenleiter am Fraunhofer Institut für Experimentelles Software Engineering, Professor für Informatik an der TU Kaiserslautern und dem Karlsruher Institut für Technologie.

Prof. Julian Nida-Rümelin lehrt seit 2004 Philosophie und politische Theorie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Seine Forschungsgebiete liegen in der Rationalitätstheorie, Ethik und politischen Philosophie. Julian Nida-Rümelin war Kultur-Staatsminister im ersten Kabinett Schröder.

Er ist Mitglied der B.-B. Akademie der Wissenschaften und der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste, sowie seit 2001 Honorarprofessor der Humboldt Universität. 2014 verlieh ihm die Universität Triest die Ehrendoktorwürde. 2016 wurde ihm die Europa-Medaille der Bayerischen Staatsregierung verliehen. 2019 erhielt er von Ministerpräsident Markus Söder den Bayerischen Verdienstorden für „hervorragende Verdienste um den Freistaat Bayern und das bayerische Volk“.

Zusammen mit Nathalie Weidenfeld erschien 2018 Digitaler Humanismus – Eine Ethik für das Zeitalter der Künstlichen Intelligenz, in welchem die Autoren mit dem Mythos denkender und handelnder Maschinen aufräumen und sich für die Autonomie der Menschen stark machen.  2018 erschien „Digitaler Humanismus“ (zus. m. Nathalie Weidenfeld) – es wurde mit dem Bruno Kreisky Hauptpreis als politisches Buch des Jahres 2018 ausgezeichnet. Zum 30. April 2020 wird Julian Nida-Rümelin von Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble in das Gremium des Deutschen Ethikrates berufen.